COVID-19: Senkung der Sozialversicherung

30.6.2020

Die tschechische Abgeordnetenkammer hat das Gesetz zur Möglichkeit der Senkung der Sozialversicherungsbemessungsgrundlage für Arbeitgeber für die Monate Juni, Juli und August verabschiedet. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung zur Erhaltung von Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit der durch die Corona-Virus-Pandemie verursachten Situation.

Gesellschaften, die von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, müssen alle nachstehenden Voraussetzungen erfüllen:

  1. die Gesellschaft darf nicht mehr als 50 Mitarbeiter beschäftigen, einschließlich Mütter im Mutterschafts- und Elternurlaub, langfristig krankgeschriebener Mitarbeiter usw.
  2. die Zahl der Beschäftigten zum letzten Tag im Monat, für die die Ermäßigung geltend gemacht wird, darf nicht unter 90 % gegenüber der Zahl der Beschäftigten zum 31.3.2020 fallen
  3. die Summe der Sozialversicherungsbemessungsgrundlage im entsprechenden Monat darf nicht geringer als 90 % der Bemessungsgrundlage für den Monat März 2020 sein
  4. der Versicherungsbeitrag für den Beschäftigten muss im gesetzlichen Termin, d.h. bis zum 20. Tag des Folgemonats abgeführt werden
  5. in dem Monat, für den die Beitragssenkung gefordert wird, dürfen keine anderen Förderprogramme genutzt werden (beide Regelungen des Antivirus-Programms)

Die Gesamthöhe der abzugsfähigen Ermäßigung beträgt maximal 52 253,- CZK – das 1,5-fache des Durchschnittslohns.

Die abzugsfähige Ermäßigung darf weiter nicht bei den Mitarbeitern geltend gemacht werden, deren Kündigungsfrist aus den Kündigungsgründen nach § 52 a) bis c) Arbeitsgesetzbuch läuft.

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Quick fixes sind endlich in Kraft in Tschechien getreten 13.9.2020

Mit Wirksamkeit ab dem 1. September 2020 erfolgt in der Tschechischen Republik die volle Umsetzung der Richtlinie (EU) 2018/1910 des Rates (im Folgenden nur Richtlinie) in das tschechische MwSt.-Gesetz Nr. 235/2004 GBl. (im Folgenden nur MWSTG), allgemein be-kannt unter der Bezeichnung „Quick-fixes-Regeln“. Da die Richtlinie die Umsetzung zum 1. Januar 2020 vorgesehen hat und das tschechische MwSt.-Gesetz erst zum 1.9.2020 geändert wurde, konnten Unternehmer vom 1. Januar 2020 bis 31. August 2020 nach den direkten Wirkungen der Richtlinie freiwillig verfahren.

Änderungen im tschechischen Steuerrecht wegen der „Corona-Krise“ 31.8.2020

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise hat die Tschechische Republik eine ganze Reihe von Maßnahmen im steuerlichen Bereich getroffen, die das Ziel verfolgt haben und ver-folgen, Firmenpleiten zu verhindern, Liquidität in der Wirtschaft sicherzustellen, den Immobilien-markt anzukurbeln und die Beschäftigung zu stärken. Die Mehrheit der Grundsatzmaßnahmen wird dauerhaft gelten, andere Maßnahmen wurden hingegen nur befristet eingeführt.

COVID-19: Senkung der Sozialversicherung 30.6.2020

Die tschechische Abgeordnetenkammer hat das Gesetz zur Möglichkeit der Senkung der Sozialversicherungsbemessungsgrundlage für Arbeitgeber für die Monate Juni, Juli und August verabschiedet. Hierbei handelt es sich um eine finanzielle Unterstützung zur Erhaltung von Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit der durch die Corona-Virus-Pandemie verursachten Situation.

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